Frühgeburt ist ein globales Problem. Prematurity is a global problem. La prématurité est un problème global.

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Folgen

Behandelbare Ursachen werden möglichst immer angegangen, insbesondere Infekte. Dazu kommen medikamentöse Therapien wie Magnesiumeinnahme, Wehenhemmer, hormonelle Unterstützung, die Anwendung von Schwangerschaftspessars und - wenn rechtzeitig festgestellt oder prophylaktisch bei entsprechender Vorgeschichte - mittels einer Cerclage.

Bei drohender Frühgeburt wird auch die Lungenreifungsinduktion des Neugeborenen (mittels mütterlicher Gabe von Glucocorticoiden) durchgeführt und eine Hospitalisation veranlasst [9]. Bei einer sehr frühen Frühgeburt findet die Hospitalisation in einer Klinik statt mit entsprechender Neonatologie für eine professionelle Betreuung des zu früh geborenen Babys. Um diese Therapien möglichst frühzeitig und ideal angepasst auf jede einzelne Schwangere anwenden zu können, ist eine frühzeitige und genaue Abschätzung eines möglichen Frühgeburtsrisikos bedeutend.

Lesen Sie die Geschichte von Mia zum Welt-Frühgeborenen-Tag - Mias Start ins Leben (deutsch/englisch).

Die Grenze zur Lebensfähigkeit ist trotz aller zur Verfügung stehenden modernsten Techniken zwischen der 23. und 25. Schwangerschaftswoche erreicht. Bei den Frühchen, die vor der 25. Woche geboren werden, besteht das Risiko von mäßigen bis schweren Behinderungen. Entscheidend ist bei der Prognose auch das Gewicht.

Wir Eltern - Interview mit Kinderneuropsychologin Dr. Barbara Ritter (deutsch).

Referenzen

[9] Surbek D., Roos T., Hodel M., Pfister R., Hösli I., Glucocorticoidtherapie zur antenatalen Lungenreifung bei drohender Frühgeburt: Indikationen und Dosierung, Expertenbrief Nr. 56 der SGGG, https://www.sggg.ch/fachthemen/expertenbriefe.

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